Aufgesammeltes & liegengebliebenes

Niedriglohnstadt Neumünster: Auf der Webseite des Deutschlandfunk gibt es ein stark lokal gefärbtes Lesestück über die Risiken und Nebenwirkungen der Abschaffung des Briefmonopols der Ex-Bundespost. Denn als unappetitliches Beispiel dient hier einmal mehr der Neumünstersche Privatbriefdienst PIN. Das Unternehmen ruht sich in der sozialen Hängematte aus, indem es sich seine Beschäftigten mit zusätzlichen Hartz 4-Leistungen subventionieren lässt. Man zahlt Spitzenlöhne von nur noch 1100 Euro brutto für eine 60-Stunden-Woche, viele PIN-Zusteller aber bekommen weit weniger für ihre Arbeit. Windows hinter Gittern: Aus der JVA Neumünster hört man im Grunde viel zu wenig, vor allem zu wenig Gutes. Einen interessanten Beitrag über das Projekt »Aquain« – Arbeit und Qualifizierung in Neumünster – des Berufsfortbildungswerks bfw, mit dem man Gefangene etwa in Computerkursen auf die Zeit nach ihrer Haftentlassung vorbereiten möchte, gab es neulich im Hamburger Abendblatt.

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