Ein Berliner auf dem Berliner Platz

Slam-Poet und Netz-Literat Frank Klötgen klappert für den Berliner Tagesspiegel die Republik ab und besucht die nach der Hauptstadt benannten Straßen und Plätze in der Provinz. Neulich erschien sein Reisebericht zum Berliner Platz in Neumünster:

»Als bärenfreundliche Stadt (Im- und Export) … präsentiert man hier einen imposanten, sich aus einer Maueroptik hervorschälenden Großbären. Das sieht offenbar so klasse aus, dass man sich auch nicht dazu hat verleiten lassen, 1989 das Mauergedenken – wie in so vielen anderen Städten einzureißen.«

Der Artikel ist ein bebildertes und kalauerndes Lesestück mit bösen Spitzen über das hiesige Urbi und Orbi, über die Stadt Neumünster und wie man hier die Welt sieht:

»Eine Stadt, über die ich nie mehr gehört habe, als dass es einen äußerst erfolgreichen Neonazi-Club dort gibt und Eisbär Knut deswegen seine Adoleszenz in Berlin verlebt, sicher ist sicher.«

Weswegen den Berliner auch der Fallada-Preis der Stadt nicht weiter wundern will, dessen Namensgeber bekanntlich im Neumünsteraner Knast saß:

»Die Prominenz per Haftbefehl eingemeinden, das ist doch mal was! Wenn einem die prominentesten Bewohner immer von Hauptstadtzoos abgegriffen werden.«

Um Klötgens kompletten Artikel zu lesen, klicken Sie auf diesen Link.

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