Warum die Schleswig-Holsteiner die glücklichsten Deutschen sind

Der neue Glücksatlas der Deutschen Post hat es gezeigt, die Schleswig-Holsteiner sind die glücklichsten Deutschen. Zumindest wenn man nach der jüngsten Befragung geht, sind wir bundesweit auf Platz 1.. Ich frage mich… warum? Warum sind wir glücklich? Und ist glücklich überhaupt der richtige Begriff dafür – ist „glücklich sein“ nicht nur ein kurzer Zustand? Sollte man nicht eigentlich von Zufriedenheit oder etwas Anderem sprechen? Und was macht diese Zufriedenheit ausgerechnet in Schleswig- Holstein aus?
Fragt man Touristen und Urlauber warum sie ausgerechnet in SH Urlaub machen, heißt es oft die Luft sei so gut, …das Meer ist schön. Die Menschen eher wie das Wetter – leicht unterkühlt und doch sind sie offensichtlich die Glücklichsten.
Das Bundesland zwischen den Meeren zeichnet sich nicht gerade dadurch aus, dass unsere Lebensqualität besser oder die Löhne höher sind. Laut des Glücksatlas sind es die Familie und die eigenen vier Wände, die da für persönliches Glück sprechen. Geburtenrückgang und die ständig steigenden Mietpreise inklusive Wohnungsnot sprechen jedoch nicht wirklich für diese Argumente. Das überzeugt mich noch nicht. Was ist es dann?
So höre ich mich in meiner Familie und meinem Bekanntenkreis um. Es gibt nicht Viele die gerade „glücklich“ sind. Berufliche Situationen und gesundheitliche Einschränkungen machen die Antwort auf das Glückprinzip schwierig, doch Eines lasst mich hellhörig werden. „Es geht nicht darum ständig glücklich zu sein, es geht darum Dinge annehmen zu können, gelassen zu sein und so glückliche Momente besser auskosten zu können“. Ich denke an Schleswig-Holstein und die Menschen, die in unserem Land leben. Jahrzehntelang mussten unsere Vorfahren  den Widrigkeiten der Natur trotzen, einfach weitermachen. Sei es in der Seefahrt oder auf dem Land. Unsere Bauern haben heute immer noch zu kämpfen. Desolate Milchpreise, Geflügelpest etc. . Doch eines mussten die Schleswig-Holsteiner lernen: Gelassenheit. Ist es also die Gelassenheit, die dazu beiträgt Glück zu empfinden? Ich denke nach… wer war nochmal der Gelassenste von allen?- richtig Buddha! Der sagt über das Glück so schöne Dinge wie:“Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg. Lerne loszulassen – das ist der Schlüssel zum Glück. Denn das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen“ Loslassen, gelassen sein. Das überzeugt mich nun doch.

https://www.youtube.com/watch?v=arxXw7vJhHs

Da fällt mir ein: „Rüm Hart klaar Kimming“* (reines Herz und klarer Horizont- mit sich selbst im Reinen sein) Ich denke, DAS ist dann unser Glücksprinzip. Wir sind nicht nur die glücklichsten sondern auch die gelassensten Deutschen!

Kleiner Nachklapp zum Landtagswahlergebnis

Keiner allzu guten Tradition folgend wird auch nach der gewesenen Landtagswahl vom 6. Mai das Wahlergebnis vorwiegend in Prozent gehandelt. Damit wird leider – gewollt oder ungewollt – verschleiert und schlimmstenfalls ignoriert, dass immer weniger Menschen wählen gehen. Im FLECKENKIEKER wollen wir im folgenden einen Blick auf die absoluten Zahlen werfen, wie sie im vorläufigen amtlichen Wahlergebnis für 2012 vom Statistischen Landesamt veröffentlicht wurden.

Denn 2012 haben gegenüber der auch nicht gerade gut besuchten Landtagswahl 2009 noch einmal absolut 280.000 Wahlberechtigte weniger mitgewählt. Gefühlt sogar noch weniger, weil dieses Mal 16.048 Schleswig-Holsteiner mehr als beim letzten Mal wahlberechtigt waren.

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30. Juni: BUND-Vortrag über Biogasanlagen

Seine Position zu Biogasanlagen will der Umweltverband BUND am Donnerstag, den 30. Juni 2011 um 19 Uhr in der Gartenstadt in Neumünster darlegen; genauer: im Restaurant in der Domagkstraße 64 wird als Referentin Dr. Claudia Bielfeldt vom BUND-Landesvorstand Schleswig-Holstein darüber sprechen, welche Voraussetzungen nach Ansicht ihres Verbands erfüllt sein müssen, damit, Zitat: »die Nutzung von Energiepflanzen einen ökologischen Beitrag zur Energieerzeugung leisten kann«. Der Eintritt ist frei.

Aufgesammeltes & liegen gebliebenes

Großfahndung im Labor: »Wir fischen noch im Trüben« – die Lübecker Nachrichten waren zu Besuch im Landeslabor Neumünster, während dort Gemüseproben nach dem EHEC-Erreger durchsucht wurden. Von den von der Landesregierung geplanten Stellenstreichungen liest man aber nichts. +++ Flüchtlingsfrauen fotografieren: Das Neue Deutschland über die gleichnamige Ausstellung im Kieler Landeshaus. Gezeigt werden Fotos, auf denen einige Frauen aus der Zentralen Gemeinschaftsunterkunft in Neumünster ihren Alltag festhielten. Die Ausstellungsdauer wurde nun bis zum 10. Juni verlängert. Im Oktober soll sie auch in Neumünster zu sehen sein. +++ NPD-Anwalt droht Anklage: Der Informationsdienst bnr.de über einen Strafverteidiger mit Büros in Kiel und Neumünster, dem nun eine Anklage wegen Meineides und Strafvereitelung droht.

»Zug der Erinnerung« hält in Kiel

Die Wanderausstellung »Zug der Erinnerung« ist von heute bis einschließlich übermorgen, den 9. April, im Kieler Hauptbahnhof zu sehen. Sie erinnert an Jugendliche und Kinder, die mit den Zügen der Nazi-Reichsbahn von deutschen Bahnhöfen aus in die Vernichtungslager der Nationalsozialisten deportiert und dort ermordet wurden. Die Veranstalter erinnern auch an zwei verschleppte Kinder aus Neumünster: den damals dreijährigen Bernd Szpic und den damals siebenjährigen Egon Szpic. Weitere Infos unter www.zug-der-erinnerung.eu.

Aufgesammeltes & liegengebliebenes

Ein paar mehr Schleswig-Holsteiner: Wie das Statistische Landesamt mitteilte, ermittelte es im ersten Halbjahr 2007 in Schleswig-Holstein 2.834.641 Einwohner; 0,1 Prozent oder 387 Menschen mehr als Ende 2006. Bis Ende Juni wurden demnach 10.572 Schleswig-Holsteiner geboren, 14.785 starben. Es zogen 28.769 Einwohner weg, 33.342 aber zogen hierher. Daraus ergäbe sich »ein Netto-Zuwachs von 4.573 Personen«. Diesen »Zuwandergewinn« saldiert man dann wie folgt: 3.833 zogen aus den anderen Ländern im Bundesgebiet zu und 740 Personen kamen aus dem Ausland. Eine mit Verlaub etwas arg schleierhafte Aussage, deren Gehalt sich nicht sofort erschliesst. Hat man die restlichen Zuwanderer etwa einfach so verrechnet? Heimische Wurst-Hightech: Das Handelsblatt berichtete beeindruckt über einen sich auf Knopfdruck selbst reinigenden Kutter der Neumünsterschen Fleischereimaschinenfabrik Kilia. Keine Lust auf Ebersperma: In der Märkischen Allgemeinen Zeitung berichtet man über die Schwierigkeiten der Neumünsteraner Schweinebesamung GmbH, dort irgendwo bei Ostprignitz mit vorerst 120 Ebern in zwei Ställen eine Anlage zur Gewinnung von Ebersperma aufzuziehen. Der Ortsbeirat soll diesen Plan bereits abgelehnt haben. Zu den Gründen wollte Ortsbürgermeister Wilfried Lüdke im öffentlichen Teil der Sitzung aber nichts sagen. Nur soviel: es solle möglichst noch ein Ortstermin vereinbart werden, bei dem eine vergleichbare bestehende Anlage besichtigt werden kann.

Aufgesammeltes & liegengebliebenes

Alle auf einem Strang: Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist Schleswig-Holstein das Musterland der Privatbahnen, die hier auf 75 Prozent der Strecken so viele Zugkilometer zurücklegen wie nirgends sonst in Deutschland. Aber es gäbe auch immer wieder Zoff mit der Bahntochter DB Netz, die den privaten oder landeseigenen Bahn-Konkurrenten das Leben schwer macht, um so der Bahntochter DB Regio Vorteile zu verschaffen. Karrieren 1: Neumünsteraner sind wie Iren, man stolpert stets und ständig und überall über sie. Nun etwa auch auf der Chefetage der Metro, dem drittgrößten Handelkonzern der Welt. Dessen künftiger Chef, Eckhard Cordes (56), ist Neumünsteraner. Karrieren 2: Peter Selmer ist »dieser Professor aus Neumünster«, von dem in Hamburg grad die Rede ist. Er sieht u. a. das Budgetrecht der Bürgerschaft und damit die Handlungsfähigkeit des Parlaments in Gefahr, wenn in Hamburg am 14. Oktober per Volksentscheid ein Volksentscheid eingeführt werden sollte. Angeblich hätte sich Bürgermeister von Beust schon von seinem Parteifreund distanziert.

Aufgesammeltes & liegengebliebenes

Bildet Fahrgemeinschaften: Kiel4Kiel berichtet über das neue Pendlerportal für die Einwohner der K.E.R.N.-Region Kiel, Eckernförde, Rendsburg, Neumünster. Das Internetangebot will kostenlos private Fahrgemeinschaften zur Arbeitsstelle und wieder zurück vermitteln. Zapfen streichen: Laut Hamburger Abendblatt will die Boostedter Panzerbrigade 18 am 19. Juni des kommenden Jahres noch ein großes Militärbimbam und Tschingderassabumm samt Gelöbnis in der Neumünsterschen Innenstadt veranstalten, bevor sie sich schließlich in Wohlgefallen auflöst. A7 wird Privatstraße: In der neuen Broschüre Straßenbau der Landesregierung ist die Rede davon, die A7 ab Bordesholmer Dreick Richtung Hamburg sechsspurig auszubauen: »Dabei soll der Ausbau des 5. und 6. Fahrstreifens sowie die Erhaltung und der Betrieb aller Fahrstreifen von einem privaten Konzessionsnehmer übernommen und finanziert werden. Als Gegenleistung würde das Gebührenaufkommen aus der kilometerbezogenen Autobahnmaut für schwere LKW an den Privaten weitergeleitet.«

Aufgesammeltes & liegengebliebenes

Netzagentur kürzt bei den Stadtwerken: Die Stadtwerke Neumünster müssen ihre Durchleitungsgebühren für Gaslieferungen um zwei Prozent kürzen. Wettbewerb unter den Gasanbietern ist dennoch nicht in Sicht. Leben in vollen Zügen: Anstatt wie zu Beginn geschätzt 1.200 Fahrgäste pendeln mittlerweile »im Schnitt« 3160 Passagiere täglich mit der Nordbahn zwischen Neumünster und Bad Oldesloe. Vor allem der Zug, der um 6.38 Uhr in Neumünster starte, sei spätestens in Rickling rappelvoll, schreibt das »Hamburger Abendblatt«. Mehr Züge könnten auf der eingleisigen Strecke aber nicht fahren. Jetzt sollen zusätzliche Busse eingesetzt werden. Es folgt der Landfunk: Die Landesstatistiker erwarten, dass die geerntete Menge von Brot- und Futtergetreide in Schleswig-Holstein in diesem Jahr mit 2,3 Millionen Tonnen um neun Prozent oder 222.000 Tonnen geringer ausfallen wird als im Vorjahr. Der Grund sind Flächenstillegungen. Durch anhaltendes Schietwetter – »ergiebige Regenfälle mit Starkwinden« – könnten die Erträge nun aber noch niedriger ausfallen.

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